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Aus der Praxis · Zur Kenntnis

Phishing-Welle: Sechs Banknamen in einer Woche

Volksbanken, Sparkasse, DKB, N26 und andere — alle mit demselben Aufhänger. Auch Firmenpostfächer sind betroffen.

Betrifft Sie, wenn

Jeden mit einem Mailpostfach. Die Listen unterscheiden nicht zwischen privat und geschäftlich.

Die Verbraucherzentrale NRW hat in der Woche vom 12. bis 19. August sechs Phishing-Wellen ausgewertet, die im Namen von Banken und Behörden verschickt wurden: Volksbanken Raiffeisenbanken, N26, Sparkasse, Deutsche Rentenversicherung, DKB und easybank.

Bemerkenswert ist die Gleichförmigkeit. Fünf von sechs behaupten, ein Zugang laufe ab oder müsse aktualisiert werden. Immer mit konkreter Frist, immer mit einem Link zur sofortigen Erledigung.

Daraus lässt sich eine Regel ableiten, die kein Markenwissen braucht und auch für die nächste Welle mit anderen Namen gilt: Zugänge werden nie über einen Link in einer Nachricht geöffnet. Stattdessen die App öffnen oder die Adresse selbst eintippen.

Die genannten Unternehmen sind dabei selbst Betroffene — ihr Name wird missbraucht, an ihren Systemen liegt es nicht.

Was zu tun ist

  1. Im Betrieb kurz ansprechen, am besten in der Frühstückspause. Eine konkrete Masche bleibt besser hängen als eine allgemeine Warnung.
  2. Die Regel festlegen: Zugänge nie über einen Link aus einer Nachricht öffnen.
  3. Klarstellen, dass Nachfragen erwünscht ist. Wer Ärger befürchtet, meldet einen Fehlklick nicht — und genau diese Stunden machen aus einem Vorfall einen Schaden.
Für unsere Wartungskunden: Wir fassen die Warnungen monatlich zusammen — die Übersicht steht im Ratgeber unter Phishing-Radar.

Quelle: Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW
Eingeordnet von Christian Wichert, CSW IT Dienstleistungen ·

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