Zugriff von überall, ohne die Tür offen stehen zu lassen
Homeoffice, Außendienst, ein zweiter Standort: Der Zugriff auf Firmendaten von außen ist längst normal. Wie er abgesichert ist, unterscheidet sich stark.
Einsatzfälle
Homeoffice
Der heimische Rechner bekommt einen verschlüsselten Weg ins Firmennetz — genauso, als säße der Mitarbeiter im Büro.
Außendienst
Zugriff vom Laptop unterwegs, auch aus fremden WLANs. Gerade dort ist Verschlüsselung kein Luxus.
Standortkopplung
Zwei Standorte werden zu einem Netz verbunden, ohne dass Daten unverschlüsselt durchs Internet laufen.
Herstellerzugänge
Wenn ein Maschinenhersteller Fernwartung braucht, bekommt er einen eigenen, zeitlich und räumlich begrenzten Weg — nicht den Generalschlüssel.
Zwei-Faktor-Schutz
Ein gestohlenes Passwort allein reicht dann nicht mehr für den Zugang.
Alternative Terminalserver
Manchmal ist ein Cloud-Terminalserver die bessere Lösung als ein VPN. Wir sagen Ihnen, wann.

Häufige Fragen
Ist ein VPN langsam?
Es ist so schnell wie die langsamere der beiden Leitungen. In der Praxis ist meist der Upload am Firmenstandort der Engpass — das prüfen wir vorher.
Brauchen wir ein VPN, wenn wir Microsoft 365 nutzen?
Für die Cloud-Dienste selbst nicht. Sobald aber auf einen Server, eine Fachanwendung oder Netzlaufwerke im Haus zugegriffen wird, schon.
Können private Geräte genutzt werden?
Technisch ja, aus Sicherheitssicht ist es heikel. Wir besprechen die Abwägung und die möglichen Zwischenlösungen mit Ihnen.
Ist ein VPN sicher?
Die Verbindung selbst ist verschlüsselt. Das Risiko liegt woanders: bei einem schwachen Passwort ohne zweiten Faktor, bei zu weit gefassten Zugriffsrechten und bei Geräten, die selbst nicht sicher sind.
Können mehrere gleichzeitig verbunden sein?
Ja. Wie viele sinnvoll sind, hängt an der Leitung Ihres Standorts und an der Firewall. Das legen wir bei der Auslegung fest.
Was kostet ein VPN?
Wenn eine geeignete Firewall vorhanden ist, entstehen meist nur Einrichtungskosten. Manche Hersteller berechnen Lizenzen je gleichzeitiger Verbindung — das weisen wir im Angebot getrennt aus.
Die Fragen vor der Einrichtung
Ein VPN ist schnell aufgesetzt. Ob es im Alltag trägt, entscheidet sich an Fragen, die vorher gestellt gehören.
Wer braucht Zugriff worauf?
Der häufigste Fehler ist, allen alles freizugeben, weil es einfacher ist. Ein Außendienstler braucht die Warenwirtschaft, nicht die Buchhaltung. Ein Maschinenhersteller braucht seine Steuerung, nicht das Büronetz. Diese Trennung ist bei der Einrichtung schnell gemacht und später mühsam.
Wie schnell ist Ihr Upload?
Beim VPN holt der entfernte Rechner die Daten über die Leitung Ihres Firmenstandorts. Entscheidend ist deshalb der Upload dort — nicht der Download beim Mitarbeiter. Viele Anschlüsse haben deutlich weniger Upload als Download, und genau das bremst dann alle gleichzeitig.
Was passiert mit den Dateien?
Beim VPN landen bearbeitete Dateien auf dem entfernten Gerät. Das ist bei Firmenlaptops vertretbar, bei privaten Geräten heikel. Wenn Daten das Haus nicht verlassen sollen, ist ein Terminalserver die passendere Technik.
Wie kommt jemand wieder heraus?
Beim Ausscheiden eines Mitarbeiters muss der Zugang entzogen werden — zuverlässig und nachvollziehbar. Wo Zugänge über Jahre gewachsen sind, weiß oft niemand mehr, wer alles noch hereinkommt. Wir führen das mit.
Zwei-Faktor-Anmeldung
Ein VPN-Zugang mit reinem Passwortschutz ist ein offenes Tor, sobald das Passwort irgendwo abfließt. Der zweite Faktor ist hier keine Kür, sondern der eigentliche Schutz.
Wer sich bei Ihnen meldet
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