Was kostet ein Terminalserver?
Eine ehrliche Antwort braucht fünf Angaben von Ihnen. Was den Preis bestimmt, welche Posten dazugehören und wo bei Angeboten gern etwas fehlt — das steht hier.
Woraus sich der Preis zusammensetzt
Ein Angebot, das nur eine Zahl nennt, verdeckt mehr als es zeigt. Diese sechs Posten gehören hinein — bei uns stehen sie getrennt im Angebot.
Microsoft-Lizenzen
Betriebssystem und Zugriffslizenzen fallen pro Benutzer an. Sie sind keine Dienstleistung, sondern durchgereichte Herstellerkosten. Beim gemieteten Server lassen sie sich häufig monatlich mitmieten statt kaufen.
Rechenleistung
Prozessorkerne und Arbeitsspeicher richten sich danach, wie viele Personen gleichzeitig arbeiten und womit. Buchhaltung und Warenwirtschaft brauchen wenig, Konstruktion und Bildbearbeitung ein Vielfaches.
Speicherplatz
Nicht nur die heutige Datenmenge zählt, sondern das Wachstum. Wer jedes Jahr zwanzig Prozent zulegt, sollte das eingeplant haben, statt nachträglich umzuziehen.
Datensicherung
Gehört dazu, nicht daneben. Wie oft gesichert wird und wie lange die Stände vorgehalten werden, bestimmt den Preis spürbar mit — und im Ernstfall alles.
Betreuung
Updates, Überwachung, Benutzerverwaltung, Störungsbehebung. Ein gemieteter Server, den niemand pflegt, ist nicht besser als ein ungepflegter eigener.
Einrichtung
Einmalig: Aufbau, Umzug der Daten, Anpassung der Arbeitsplätze, Einweisung. Fällt in einem Monatspreis nie auf — es sei denn, es wird ausgewiesen.
Der Vergleich, der meist falsch geführt wird
Wer den Kaufpreis eines Servers gegen die Monatsmiete stellt, rechnet zugunsten des Kaufs. Auf der Kaufseite fehlen dann regelmäßig diese Posten:
Fünf Angaben genügen für ein belastbares Angebot
Wie viele Benutzer
Und wie viele davon gleichzeitig arbeiten — das ist nicht dasselbe.
Welche Anwendungen
Vor allem, ob eine Fachanwendung dabei ist und wer sie herstellt.
Wie viele Daten
Der heutige Bestand und grob, wie stark er wächst.
Welche Leitung
An jedem Standort, nicht nur in der Zentrale.
Häufige Fragen zu den Kosten
Was kostet ein Terminalserver im Monat?
Der Preis richtet sich nach der Zahl der Benutzer, der benötigten Rechenleistung und dem Speicherbedarf. Dazu kommen die Lizenzen von Microsoft, die pro Benutzer anfallen. Wir rechnen Ihnen das nach einer kurzen Bestandsaufnahme durch — dafür genügt meist ein Telefonat.
Warum steht hier kein Preis?
Weil jede Zahl ohne Ihre Nutzerzahl, Ihre Anwendungen und Ihren Speicherbedarf geraten wäre. Ein Betrieb mit fünf Büroarbeitsplätzen und einer schlanken Warenwirtschaft braucht ein Zehntel der Leistung eines Konstruktionsbüros mit CAD.
Was ist teurer — mieten oder kaufen?
Über fünf Jahre liegt beides oft nah beieinander. Der Unterschied ist die Kostenart: Miete verteilt sich monatlich, ein eigener Server ist eine Anschaffung mit Restwert und Ausfallrisiko. Wer kauft, muss zusätzlich Lizenzen, Stromversorgung, Sicherung und den späteren Austausch einrechnen.
Sind die Microsoft-Lizenzen enthalten?
Das hängt vom Modell ab. Bei gemieteten Servern lassen sich die Zugriffslizenzen häufig monatlich mitmieten, statt sie zu kaufen. Wir weisen sie im Angebot getrennt aus, damit Sie sehen, was Dienstleistung und was Lizenz ist.
Was kostet es, wenn Benutzer dazukommen?
Lizenzen kommen pro Benutzer dazu, Rechenleistung erst, wenn eine Schwelle überschritten wird. Deshalb ist der Sprung von zehn auf zwölf Benutzer meist klein, der von zwanzig auf dreißig größer.
Gibt es Einrichtungskosten?
Ja. Einrichtung, Umzug der Daten und Anpassung der Arbeitsplätze fallen einmalig an. Wie hoch, hängt davon ab, was übernommen wird — das steht vor der Entscheidung im Angebot.
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